Leider hatte ich keine Batterien mehr für den Fotoapparat, somit werdet Ihr mit meiner Erzählung vorlieb nehmen müssen.
Es war ein wunderschöner Tag. Um 11.16 habe ich sieben Frauen am Hasetor-Bahnhof abgeholt, und später gesellte sich noch Frau engelsgnom zu uns, die es vorzog, mit dem Auto zu fahren.
Nach einem Besuch in der Wollperle und einem Café in der City bei schönsten Sonnenschein, aber recht herbstlichen Temperaturen (an die werde ich mich jetzt wohl so langsam gewöhnen müssen) ging es in die pickepackevolle Stadthalle zur Handarbeitsmesse "Nadel und Faden".
Wie spannend ist die nun für Strickerinnen? Sagen wir so: Es gab viel zu sehen und viel zu fühlen. So manches Garn mal in der Hand gehabt zu haben kann ja auch ganz heilsam sein: Das Lacegarn von Evilla (übrigens neben Kidsilk Haze das einzige, was ich auf der gesamten Messe gesehen habe) muss ich nicht haben (kratzig) und die Noro-Sockenwolle ist zugegebenermaßen was fürs Auge, aber schweineteuer und ebenfalls relativ kratzig. Also gerade noch akzeptabel für ein Tuch vielleicht.
Auf unsere Ravelry-Buttons sind wir sogar von Herrn Zitron angesprochen, und auch eine Frau, die Drops und Uru-Wolle verkaufte, hatte schon einen Account.
Gekauft habe ich mir - nein, keine Wolle - sondern einen Wollabwickler aus Ahornholz, der nun vor mir auf dem Boden steht und meine Wolle gleichmäßig abwickelt, während ich stricke. Da ich es hasse, wenn mir beim Stricken am PC oder beim DVD-Gucken die Wolle unter den Tisch kullert, war das sicher eine sinnvolle Anschaffung.
Neue Wolle gab's heute aber trotzdemn: Aus unserer Sammelbestellung bei Handpainted Yarns bekam ich von Sylvie zwei fix und fertig gewickelte, wunderschöne giftig grüne Laceknäuel. Fotos folgen.
War auf alle Fälle ein wunderschöner Tag, danke an alle, die da waren!
Samstag, 13. September 2008
Freitag, 22. August 2008
Lappengalerie
Bis Ende August können sie noch abgegeben werden, die Topflappen für die ...Benefiz-Aktion zugunsten der Osnabrücker Tafel auf der Nadel und Faden 2008.
Ein paar haben mich auch schon erreicht, und vielleicht hat ja auch die eine oder andere ihr Päckchen direkt zur Veranstalterin geschickt. Wie auch immer, ich danke allen, die mitgemacht haben und warte noch zwei, drei Tage, ob da noch welche kommen. Viele sind es zwar nicht geworden, aber ich finde, sie sind alle sehr gelungen. Die "Erdbeeren" unten rechts von nettischafs Nachbarin sind natürlich von vornherein nicht zu toppen gewesen
Ravelympics
Jetzt sind sie schon fast wieder vorbei, die eigentlichen olympischen Spiele. Denn selbstverständlich sind Stricken und Häkeln olympische Disziplinen. Auch wenn sie es nicht in die Qualifikation für Peking 2008 geschafft habe, so konnte man sich bei Ravelry in den letzten Wochen auf einen ganz besonderen Handarbeitsmarathon freuen. Ich selbst hatte mich für WIPS Wrestling angemeldet, für das Fertigstellen bereits angefangener und teils länger schlummernder Projekte also. Habe zwei Wochen lang fleißig mal am Lace Ribbon Scarf, mal an meinem Cardigan gestrickt, aber oft war ich müde und die Zeit reichte abends nur noch für ein paar Reihen. Dennoch bin ich gut vorangekommen, ohne virtuelle Medaille.
Naja, aber ganz ohne konnte ich natürlich auch nicht leben. So haben ich zwei Topflappenpaare für die Topflappenaktion fertig bekommen. Was ja immerhin auch etwas sehr Sinnvolles ist.
Dabei sein ist natürlich wie immer alles. Und den Spaß war's allemal wert - bis zum nächsten Mal.
Montag, 11. August 2008
As time goes by
Die letzten Wochen vergingen wie im Fluge. Es gibt eigentlich nichts wirklich Neues, aber passiert sind schon ein paar Dinge: wir waren in Berlin, zwei wunderschöne Tage lang oder besser: mal wieder zu kurz, aber dennoch war es eine sehr schöne Zeit. Zum Shoppen hatte ich allerdings keine Zeit, dafür habe ich aber viele nette Leute wiedergetroffen und ein paar Leute zum ersten Mal getroffen. Wir sind auf nem Ausflugsdampfer über die Spree getuckert und durften kaum unsere Hälse recken, so niedrig waren manche Brücken. Und während auf dem Hinweg noch die Sonne strahlte, musste wir für die letzten Minuten von Deck fliehen, weil es in Strömen zu regnen begann.

Abends war Ciao-Treffen in Friedrichshain, allerdings fiel das geplante Grillen ebenfalls ins Wasser. Für mich war das nicht weiter schlimm, denn die wirklich wichtigen Leute hatten sich schon vorher bei bester Laune getroffen und sogar einen Schnelldurchlauf der Berliner Sehenswürdigkeiten erblicken können.
Und natürlich neben Pracht und Polit-Prunk riesige Baustellen wie große graue Zahnlücken im Stadtbild:

Wolliges Sightseeing hätte sich in Berlin bestimmt auch gelohnt, aber die meisten meiner Begleiter hätten mich vermutlich gekillt ;o). Dafür ist der Lace Ribbon Scarf auf der langen Zugfahrt ein wenig gewachsen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Sonntag war ich noch mit Elvira im Jüdischen Museum, endlich habe ich das mal geschafft und ich war ziemlich begeistert. Wir Osnabrücker bilden uns ja immer ein bisschen was drauf ein, dass das Nussbaum-Museum von Daniel Libeskind früher eröffnet wurde als das Jüdische Museum und bereits sehr deutlich seine Handschrift trägt, in der die Architektur selbst vom Inhalt erzählt. Ich fand das irre spannend, habe aber nur die Hälfte "geschafft" und mir fest vorgenommen, erstens ganz bald nochmal ins Nussbaum-Haus zu gehen und beim nächsten Berlin-Besuch dann nochmals ins Jüdische Museum. Dessen Sicherheitsvorkehrungen sind übrigens wie auf dem Flughafen, das schreckt erst mal ab, danach haben wir uns aber recht entspannt in den Räumen bewegt. Besonders eindrucksvoll: Der "Garten des Exils", welcher dem Besucher buchstäblich die Orientierung rauben kann. Warum, das sollte jeder selbst erfahren. Am eigenen Leib.
Abends war Ciao-Treffen in Friedrichshain, allerdings fiel das geplante Grillen ebenfalls ins Wasser. Für mich war das nicht weiter schlimm, denn die wirklich wichtigen Leute hatten sich schon vorher bei bester Laune getroffen und sogar einen Schnelldurchlauf der Berliner Sehenswürdigkeiten erblicken können.
Und natürlich neben Pracht und Polit-Prunk riesige Baustellen wie große graue Zahnlücken im Stadtbild:
Wolliges Sightseeing hätte sich in Berlin bestimmt auch gelohnt, aber die meisten meiner Begleiter hätten mich vermutlich gekillt ;o). Dafür ist der Lace Ribbon Scarf auf der langen Zugfahrt ein wenig gewachsen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Sonntag war ich noch mit Elvira im Jüdischen Museum, endlich habe ich das mal geschafft und ich war ziemlich begeistert. Wir Osnabrücker bilden uns ja immer ein bisschen was drauf ein, dass das Nussbaum-Museum von Daniel Libeskind früher eröffnet wurde als das Jüdische Museum und bereits sehr deutlich seine Handschrift trägt, in der die Architektur selbst vom Inhalt erzählt. Ich fand das irre spannend, habe aber nur die Hälfte "geschafft" und mir fest vorgenommen, erstens ganz bald nochmal ins Nussbaum-Haus zu gehen und beim nächsten Berlin-Besuch dann nochmals ins Jüdische Museum. Dessen Sicherheitsvorkehrungen sind übrigens wie auf dem Flughafen, das schreckt erst mal ab, danach haben wir uns aber recht entspannt in den Räumen bewegt. Besonders eindrucksvoll: Der "Garten des Exils", welcher dem Besucher buchstäblich die Orientierung rauben kann. Warum, das sollte jeder selbst erfahren. Am eigenen Leib.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Adipöses Herz
Zwar habe nicht ich diese Videos entdeckt, sondern das Wolltröllchen, aber ich finde, dieser junge Reinhard-Mey-Verschnitt (und das meine ich hier durchaus positiv) hat ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient. Nicht nur wegen der schönen Strickmütze. Vielleicht sollten wir ihm ganz viele Mützen stricken, dann wird schon aufgrund seiner vielen tollen Kopfbedeckungen berühmt?
Super Text zum Thema *lol* *rofl* usw.:
Hier beachte man die Zeilen übers Stricken. Ich wette, Lioba hat auch einen Ravelry-Account. Oder zumindest ein Strickblog ;o):
Ich liebe die Zeile "Sie hat ein adipöses Herz..." Man könnte da sicher noch dran feilen, aber ich finde, der Knabe hat echt Potenzial.
Super Text zum Thema *lol* *rofl* usw.:
Hier beachte man die Zeilen übers Stricken. Ich wette, Lioba hat auch einen Ravelry-Account. Oder zumindest ein Strickblog ;o):
Ich liebe die Zeile "Sie hat ein adipöses Herz..." Man könnte da sicher noch dran feilen, aber ich finde, der Knabe hat echt Potenzial.
Mittwoch, 9. Juli 2008
Sneak Preview
Nur noch 6 Sachen heute *lach* - habe bereits erfolgreich ein Buch verkauft. Nein, auf der Arbeit waren es doch ein paar mehr, aber ich fürchte das zählt nicht!
Muss gleich los, habe aber noch eine kleine Vorschau auf meine aktuellen Projekte für Euch:
Erstens, der Lace Ribbon Scarf, die Zweite. Ich wollte ja unbedingt auch einen haben. Habe ihn etwas breiter gemacht, je nach "Spannkraft" der Wolle wird nach dem Spannen entweder eine schmale Stola oder ein breiter Schal draus. Wolle: Noro Cashmere Flavour, das ursprüngliche Knäuel aus dem Magic Yarn Ball Swap habe ich Euch ja schon mal gezeigt, und so sieht es dann verstrickt aus (ich bin aber schon ein ganzes Stück weiter, zum Glück):

Zweitens, Mr Greenjeans , auch aus der Knitty:

Bisher ziemlich langweilig zu stricken, wenn ich auch sehr fasziniert bin von der Konstruktion. Habe ja bisher noch nie einen Pullover in einem Stück gestrickt. Der spannende Teil - das hatte ich mir nicht gut genug überlegt - kommt weiter unten mit dem hübschen Zopfmuster. Dennoch: Pullover in überwiegend glatt rechts, überhaupt große Teile in überwiegend glatt rechts werde ich in Zukunft meiden. Ach ja, die Wolle ist ggh Linova, ein Baumwoll-Leinengemisch, welches sich ganz toll anfühlt. Weich und kühl. Die Farbe: mal mehr gelb, mal mehr grün, je nach Lichteinfall. Eine merkwürdige Farbe eigentlich, aber ich mag sie.
Auch für die Nicht-strickenden Gelegenheits-Leser/innen meines Blogs habe ich eine kleine Vorschau: Scherbenpark ist das Romandebüt einer jungen Autorin, welches Ende August bei Kiepenheuer & Witsch erscheint. Ich darf es leider noch nicht rezensieren, aber ich darf auf die Webseite hinweisen und darauf, dass man sich den Termin ruhig schon vormerken darf. Ein paar Vorschusslorbeeren haben schließlich noch nie geschadet, wenn es um ein wirklich gutes Buch geht.
Muss gleich los, habe aber noch eine kleine Vorschau auf meine aktuellen Projekte für Euch:
Erstens, der Lace Ribbon Scarf, die Zweite. Ich wollte ja unbedingt auch einen haben. Habe ihn etwas breiter gemacht, je nach "Spannkraft" der Wolle wird nach dem Spannen entweder eine schmale Stola oder ein breiter Schal draus. Wolle: Noro Cashmere Flavour, das ursprüngliche Knäuel aus dem Magic Yarn Ball Swap habe ich Euch ja schon mal gezeigt, und so sieht es dann verstrickt aus (ich bin aber schon ein ganzes Stück weiter, zum Glück):
Zweitens, Mr Greenjeans , auch aus der Knitty:
Bisher ziemlich langweilig zu stricken, wenn ich auch sehr fasziniert bin von der Konstruktion. Habe ja bisher noch nie einen Pullover in einem Stück gestrickt. Der spannende Teil - das hatte ich mir nicht gut genug überlegt - kommt weiter unten mit dem hübschen Zopfmuster. Dennoch: Pullover in überwiegend glatt rechts, überhaupt große Teile in überwiegend glatt rechts werde ich in Zukunft meiden. Ach ja, die Wolle ist ggh Linova, ein Baumwoll-Leinengemisch, welches sich ganz toll anfühlt. Weich und kühl. Die Farbe: mal mehr gelb, mal mehr grün, je nach Lichteinfall. Eine merkwürdige Farbe eigentlich, aber ich mag sie.
Auch für die Nicht-strickenden Gelegenheits-Leser/innen meines Blogs habe ich eine kleine Vorschau: Scherbenpark ist das Romandebüt einer jungen Autorin, welches Ende August bei Kiepenheuer & Witsch erscheint. Ich darf es leider noch nicht rezensieren, aber ich darf auf die Webseite hinweisen und darauf, dass man sich den Termin ruhig schon vormerken darf. Ein paar Vorschusslorbeeren haben schließlich noch nie geschadet, wenn es um ein wirklich gutes Buch geht.
Dienstag, 8. Juli 2008
Weg mit sieben Sachen
Ach Du je. Das ist ja mal eine Aktion für mich. Wer mich kennt, der weiß, dass ich viel zu viel Krempel habe und bei mir auch gern mal das Chaos regiert. Allerdings jetzt, da ich das erst in allerletzter Minute sehe, reicht die Zeit nicht mehr für eine Hauruck-Aktion.
Drum gelobe ich folgendes: Ich werde mich in den nächsten sieben Tagen täglich von mindestens sieben Sachen trennen. Macht insgesamt 49 Sachen, einzelne Kleidungsstücke aber mitgezählt. Weiterhin vielleicht ein paar Sachen bei Ebay verticken oder auch was tauschen. Ja, das ist ein prima Plan. Verschieben wir ihn gleich auf morgen, ich geh jetzt schlafen *fg*.
Drum gelobe ich folgendes: Ich werde mich in den nächsten sieben Tagen täglich von mindestens sieben Sachen trennen. Macht insgesamt 49 Sachen, einzelne Kleidungsstücke aber mitgezählt. Weiterhin vielleicht ein paar Sachen bei Ebay verticken oder auch was tauschen. Ja, das ist ein prima Plan. Verschieben wir ihn gleich auf morgen, ich geh jetzt schlafen *fg*.
Abonnieren
Posts (Atom)